…Gedankenfluss zum Thema Schlafen: Wie wir schlafen

Ich wünsche euch allen einen wundervollen Abend,

Schon vor längerem schrieb ich darüber, dass das Thema Schlafen bei uns lange Zeit nicht so entspannt lief, wie man sich das als Eltern vielleicht wünscht.

Und ich versprach noch einen Post dazu zu schreiben, wie wir schlafen. Und hier ist bei uns das Stichwort: Familienbett. Von Anfang an und immer noch.

Ein Beistellbett oder ähnliches haben wir nie gehabt und es auch nie vermisst. Die ersten Wochen schlief der Zwerg mit bei uns im Bett, dass änderte sich aber schlagartig, als er etwas mobiler wurde und wir immer öfter seine Beine oder ähnliches im Gesicht oder am Rücken hatten. Wir bauten also sein ganz normales Babygitterbett auf, ließen dabei aber eine Gitter-Seite ab und stellten das so an unser Bett. Und so steht es bis heute.

In 90% der Nächten schläft der Zwerg darin, in den anderen 10% kommt er nachts leise in unser Bett und sucht sich irgendwo an uns rangekuschelt seinen Platz. Er braucht diese Nähe. Tagsüber kuschelt er nämlich nur ungern und sehr selten und ich denke immer öfters, dass er sich in der Nacht die Kuscheleinheiten holt, die er braucht. Weder der Mann noch ich haben das jemals unterbunden und ich finde es auch gar nicht schlimm, dass er noch mit knapp zwei in unserem Bett übernachtet bzw. an unserem Bett dran. Paarzeit kann schließlich überall stattfinden.

Unser einziges Problem was langsam entsteht ist, dass der Platz im Babybett nachlässt. Da er nämlich eine ganze Kuscheltier-Armada (Affe, Grüffelo, Robbe, Puppe, Hund..) mit ins Bett nehmen muss, wird es da immer enger. Für den Mann und mich ist das ein sicheres Zeichen, dass es langsam an der Zeit ist, ein größeres Bett zu kaufen.

Ende des Monats hat der Mann Urlaub und dann steht endlich das Projekt eigenes Zwergenzimmer an. Mein Wohnzimmer ähnelt nämlich langsam mehr einem Kinderzimmer, als einem Familienzimmer und ich habe einfach das Bauchgefühl, dass der Zwerg ab und an mal einen Rückzugsort braucht, um seine Ruhe vor uns zu haben.

Für alle diejenigen, die sich jetzt fragen, ob ich keine Angst habe, dass es dramatisch werden könnte, den Zwerg plötzlich an sein Zimmer zu gewöhnen: Es wird von seinem Zimmer eine direkte Verbindungstür ins Schlafzimmer geben und sein Babybett wird nach wie vor so im Schlafzimmer stehen bleiben. Er hat also jede Nacht die Chance zu uns zu kommen und dann dort weiter zu schlafen. Ich sehe das ganze nicht als allzu dramatisch. Es wird schon klappen. Und wenn nicht, dann fällt uns auch was ein. Denn, wenn ich etwas in den 25 Monaten Elternsein gelernt habe, dann sobald Mama und Papa unlocker werden klappt gar nix mehr. Also immer tief durchatmen und es ist wie so vieles: Nur eine Phase.

Damit entlasse ich euch in das wohlverdiente Wochenende. Unseres begann schon heute mit shoppen bei IKEA und einem ausgiebigen Tierparkbesuch.

Bis Bald.
Eure Sophie

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