Ein Besuch im Zoo

Guten Morgen ihr Lieben,

der Mann hat im Moment Urlaub und baut fleißig im Zwergenzimmer. Letzten Freitag nutzen wir die Chance jedoch und fuhren gemeinsam nach Leipzig in den Zoo.

Es war ein wundervoller Tag und der Zwerg hatte jede Menge Spaß beim Tiere bestaunen. Der Zoo ist echt riesig und die Tiere leben, soweit ich das einschätzen kann, recht artgerecht für einen Zoo.

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Wir starteten am Eingang. Der Zwerg zahlte noch keinen Eintritt, der Mann als voller Erwachsener 17€ und ich als Studentin 14€. Es gibt verschiedene „Kontinente“ zu bereisen.

Wir waren sehr gespannt auf das Godwana-Land, welches den tropischen Regenwald nachstellen sollte. Doch zuerst ging es ins Aquarium. Neben ganz normalen Aquarienfischen, gab es im oberen Stockwerk ein verglastes Rondell, in diesem man die Fische beim im Kreis schwimmen beobachten konnte. Der Zwerg stand ganz mutig Nase an Nase mit einem Hai. Faszinierend auch für uns Erwachsene und ich gebe zu, mir wurde tatsächlich ein wenig mulmig zumute.

Nachdem wir dort gewesen waren, führte uns unser Weg also weiter in Richtung Godwana-Land. Zu allererst mussten wir durch einen Vulkanstollen. Gar nix für mich. Ich mag es weder dunkel, noch eng und beides war es dort zu genüge. Doch richtig erschlagen fühlten wir uns, als wir im Regenwald ankamen. Es war warm. Feucht und schwül. Nach kurzer Orientierungslosigkeit machten wir uns also auf zu dem Rundgang. (Dieser ziemlich laaaange dauerte, wie wir feststellen mussten). Unser erster Stopp war an der Affen-Halbinsel. Nach kurzer Instruktion (Taschen am Körper lassen, Affen nicht füttern, nicht versuchen zu streicheln) ging es los. Wir liefen eine kleine Runde und um uns rum frei laufende Affen.

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Danach ging es weiter. Auch hier gab es jede Menge Aquarien mit Fischen zu bestaunen, genauso wie Krokodile und Echsen. Am faszinierendsten fand ich persönlich den Komodowarane, die aussahen wie eine Mischung aus Schlange, Dino und Echse. Vor lauter staunen vergaß ich glatt ein Foto zu machen.

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Nächster Stopp außerhalb des Rundganges war eine Hängebrücke, die ich, dank einer Hängebrückenphobie ausließ. Der Zwerg und der Mann hatten aber jede Menge Spaß, winkten mir zu und konnten das ganze Godwanaland von oben bestaunen.

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Es war super warm im gesamtem Godwanaland und wir schwitzen ordentlich. Nach c.a. 90 Minuten hatten wir den Rundgang dann geschafft, auf die Bootsfahrt verzichteten wir. Sehr schlau vom Zoo gemacht war, dass es genau am Ausgang einen großen Eisstand gab und so kauften auch wir für uns alle ein Eis.

Danach bummelten wir weiter, vorbei an irgendwelchen Wüstentieren, zu denen ich kein Schild fand, wie genau sie heißen und gelangten zu den Elefanten. Wenn man zu einem günstigen Zeitpunkt kommt, kann man die Elefanten beim Baden beobachten, wir waren dafür leider zu spät, hatten aber trotzdem ungehindert einen Blick auf einen Elefant, der nur c.a. 20m von uns entfernt stand.

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Super schön ist übrigens, dass es keine richtigen „Gitterstäbe“ um die Gehege gab, sondern sogar der Zwerg von seiner Höhe aus ungehinderten Blick auf die Tiere hatte. Es gab immer einen Wassergraben, Felsen und noch zusätzlich einen Stromzaun um die Tier vor dem Ausbrechen zu schützen.

Weiter ging es für uns in Richtung Pongoland, wo die Affen wohnen. Wir hatten Glück, denn dort fand außerhalb gerade ein Tierpflegerkommentar statt. Den Zwerg interessierte das wenig und so waren wir innerhalb des Pongoland recht ungestört. Wir sahen leider nur wenige Affen, denn die meisten hielten sich in der Außenanlage auf.

Danach aßen wir zum Mittag und der Zwerg vergnügte sich auf einem Spielplatz, aber uns fiel auf, dass er ziemlich Knülle war. Schon im Pongoland merkten wir, dass er einfach nur noch weiter lief und ihn die Gehege nicht mehr wirklich interessierten. So entschieden wir uns, in Richtung Ausgang zu laufen. Der Mann nahm den Zwerg auf seine Schultern und los ging es. Wir mussten jedoch noch bei den Giraffen, Straußen und Zebras vorbei, natürlich nicht ohne noch einmal stehen zu bleiben und ordentlich zu staunen. 😉

Dann ging es aber zügig zurück zum Ausgang und nach fast 4 Stunden Zoo-Erlebnis fielen wir geschafft ins Auto und der Zwerg schlief innerhalb von 2 Minuten tief und fest. Er hat bis auf die letzten Meter, den Zoo alleine erlaufen. Eigentlich wollten wir einen Bollerwagen haben, hier empfiehlt es sich aber, diesen vorzubestellen, denn als wir gegen 11 Uhr im Zoo ankamen, waren alle bereits vergriffen, so dass wir uns entschieden, ohne Wagen loszumarschieren. 🙂

Ich hoffe ihr hattet auch ein tolles Wochenende.

Liebe Grüße

Eure Sophie

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2 Gedanken zu “Ein Besuch im Zoo

  1. Sasila schreibt:

    Wie ich mich schon auf unseren ersten Zoobesuch freue! Zumal wir einen in unserem Dorf haben, der recht bekannt ist, äußerst praktisch 😀

    Ganz liebe Grüße von UNS

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