Miniberichte: 3 Monate Mini

Okay, okay, der 20.06. ist schon ein wenig her, aber im Moment komm ich zu gar nix groß. Und wenn die Jungs abends gegen 21 Uhr schlafen, bin ich auch zu platt für noch irgendwas. 🙂 Aber ich will doch so gerne die Entwicklungen vom Mini festhalten, also los.

 


Mein Mini,

nun bist du schon unglaubliche 3 Monate alt. Die Zeit rast. Manchmal möchte ich sie anhalten, doch dann muss ich mir wieder eingestehen, dass diese ganz Mini-mini-Baby-Zeit einfach nicht so mein Ding ist. Klar, kleine Babies sind süß, aber ich freue mich über jeden Entwicklungsschritt bei dir. ❤

Wir haben in diesem Monat noch die Größe 62 getragen, mittlerweile ist die allerdings schon wieder zu klein und du trägst vorrangig 68, zum Teil aber auch schon 74. Beim Besuch der Hebamme am 12. Juni hast du 6400g gewogen. Ein ordentliches Gewicht und damit bist du ein ganz klein wenig schwerer als es dein großer Bruder zu der Zeit war.

Seit diesem Monat lachst du laut. Das ist so großartig und ich habe manchmal das Gefühl du erschrickst dich selber ein wenig vor den Glucks-Geräuschen, die da aus deinem Mund gelangen. Du liebst es, wenn ich „Backe, backe Kuchen“ singe und dabei deine kleinen Hände zusammenführe als würdest du klatschen. Außerdem magst du es vorgelesen zu bekommen und versucht dabei schon fleißig mir beim Umblättern zu helfen. Anfangs glaubte ich an Zufall, dass du immer, wenn ich gerade am umblättern war, mit deinem kleinen Fäustchen nachgeholfen hast. Da du das aber immer besser anstellst, denke ich, dass du das echt schon gezielt machst.

Du drehst dich mittlerweile auf den Bauch, aber nur im Bett deines Bruders oder auf der – Gott sei Dank breiten – Couch. Auf dem Fußboden versuchst du es immer wieder, aber so richtig gelingen will es noch nicht. Was oftmals mit einem meckern quittiert wird.

Das mit dem Schreien hat sich tatsächlich irgendwann kurz vor deinem 3. Monatsgeburtstag verloren. Ich staune immer noch, wie relaxed du seitdem sein kannst und bin erstaunt, dass der Grumpy-Mini nicht mehr ständig zum Vorschein kommt. (Dein Papa und ich nannten sich immer Grumpy-Mini, weil du stets deine Mundwinkel nach unten gezogen hattest, bereit sofort loszubrüllen. 😀 Sorry dafür.) Wie dem auch sei, nach und nach wurde das Schreien weniger und mittlerweile strahlst und lachst du soviel, dass ich das Gefühl hatte, so schlimm war es nicht. Mamahormone sind nach wie vor einfach die besten und ich bin der Meinung, man sollte diese Dinger als Drogen verkaufen. 😉
In diesem Monat hast du auch deine 1. Impfung bekommen – die Rotaviren-Impfung. Ich hatte ein bisschen Bammel vor deiner Reaktion, denn dein Bruder hatte danach lange Schreiphasen und Bauchweh, aber nichts davon war der Fall. Außer, dass du ein bisschen mehr gepupst und Stuhlgang hattest, ist Gott sei Dank nichts passiert.

 

Du liebst es zu baden. In der Wanne beginnst du immer zu grinsen und wirst so richtig wunderbar entspannt. Du schwebst dann durchs Wasser oder versuchst auch schon ein wenig zu strampeln. Mich macht es richtig glücklich, dich so zufrieden zu sehen. Du beginnst auch nach Dingen zu greifen, zum Beispiel kann ich dir mittlerweile deinen Greifling in die Hand geben. Hast du ihn dann da, und lässt deine Arme sinken, meckerst du, weil er außer Sichtweite ist und lässt ihn los. So ganz hast du das Prinzip also noch nicht verstanden, aber das ist ja kein Problem.

 

Eine große Überraschung für mich war, dass du in diesem Monat ganz plötzlich entdeckt hast, dass der ach so doofe Kinderwagen eigentlich doch ganz cool zu sein scheint und plötzlich gerne darin liegst. Dafür meckerst du endlos, wenn ich dich trage. Scheinbar geht bei dir nur entweder oder 😉 Obwohl du neulich beim Möbelschweden brav auf meinem Rücken gebunden alles betrachtet hast und sogar eingeschlafen bist – ich durfte nur nicht stehen bleiben. Wie dem auch sei – mein Rücken freut sich über diese Entlastung und es ist schön, dass du jetzt auch im Kinderwagen deine Schläfchen hältst, hier gilt aber wie beim Tuch – nicht stehen bleiben. Generell schläfst du untertags am besten mit Bewegung. Sei es, dass ich den Kinderwagen schiebe, oder – die weitaus angenehmere Variante – die Federwiege wippe. Dann schläfst du auch mal 2-3 Stunden am Stück. Du schläfst generell mittlerweile 3-4 mal am Tag, davon um die Mittagszeit richtig lang und sonst eher nur kurze Powernaps. Die Nächte sind leider nicht mehr ganz so gut und oft magst du am liebsten dauerhaft an meiner Brust sein. Das schlaucht mich ein wenig, ich hoffe aber einfach, dass es besser wird.

 

Mein Mini, du bist einfach so ein wundervolles kleines Wesen. Schon jetzt hast du eine eigene Persönlichkeit und ich glaube, du passt perfekt in unsere Familie. Wir sind froh, dass wir dich haben ❤

 

Ich liebe Dich

 

deine Mama.

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