Neu, neu, neu näh ich alle meine Kleider // Neu, neu, neu sind Stoffe die ich mag.

Im Dezember 2010 bekam ich von meinen Schwiegereltern eine Nähmaschine. Ich wollte unbedingt eine haben, weil ich dachte das es doch ganz cool wäre manche Dinge selber nähen zu können.

 

Ich weiß noch wie ich damals, frisch schwanger mit dem Zwergenkind zwischen Weihnachten und Neujahr in der Küche saß, die ebenfalls geschenkten Staffeln Doctors Diary schaute und versuchte aus alten T-Shirts Kissenhüllen zu nähen. Ich weiß noch genau, wie ich damals dachte, das ich bestimmt irgendwann mal an diese Zeit zurückdenke und ja, ich denke gerne an diese Tage zurück. Ich wusste nicht, was mich erwartet und war so voller Vorfreude auf das was kommt. Aber ich schweife schon wieder ab – zurück zum nähen.

 

Meine erste Nähmaschine war eine ganz einfache, eine Noname-Maschine von Aldi oder Lidl, aber für die ersten Versuche vollkommen ausreichend. Es blieb erst bei ein paar Kissen, dann versuchte ich mich an Täschchen und einem Rock für Mama zu Weihnachten ein Jahr später, der nie fertig wurde auf Grund damals fehlenden Know Hows. (sorry Mama, der liegt hier noch, sag ob du ihn jetzt nochhaben magst 🙂 ). Als der Zwerg auf der Welt war, wagte ich mich an Halstücher, versuchte eine Hose nach eigenem Schnittmuster und einem Pullover. Beides misslang und ich entschied, fürs Klamotten nähen bin ich nicht geeignet. Es blieb also bei Halstüchern, Hirsekissen / -elefanten, Schlauchschals und Stiftemäppchen.

 

Im Frühjahr 2013 wurde ich dann auf Schnittmuster aufmerksam bei DaWanda und dachte: okay, versuchste dich doch nochmal an Hosen. Bis dato glaubte ich, das ich keine Schnittmuster brauchte, kannste ja auch selbst. Pustekuchen. Da begann meine Obsession. Ich habe seitdem viele, viele, viele Hosen genäht. Meistens die Frida von Milchmonster.

 

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Als nächstes wagte ich mich an die Yellow Sky von Dino van Saurier.

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In diesem Sommer folgte dann eine neue Nähmachine, die W6 N3300 exclusive. Mit Overlockfunktion. Daraufhin entstanden diesen Sommer jede Menge Michelmützen von Lillemo und Raglanshirts und T-Shirts von Klimperklein. Und ich wagte mich sogar an ein Kleid für mich. Eine Toni, ebenfalls von Milchmonster.

 

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Ich lerne im Moment täglich mehr und es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht an der Nadel sitze. Deshalb entstanden jetzt für den Herbst natürlich ganz viele der Jungsklamotten unter meiner Nadel. Unter anderem Stoffmixpullis, Yellow Skys, Wendezipfelmützen, Babylegs und Raglanshirts.

 

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Ich liebe die Näherei wirklich sehr und habe darin endlich, endlich, endlich (M)ein Hobby gefunden. Statt nach Klamotten bin ich mittlerweile oft auf der Jagd nach schönen Stoffen. In meinem Lieblingsstoffladen oder auch online bei Stoff und Liebe oder DaWanda.

 

Dieses Gefühl wenn gerade was frisch genähtes von der Nadel gehüpft ist, ist echt unglaublich. Ich sage mittlerweile immer öfter: „Nähen ist ja auch ein  bisschen wie zaubern können!“ – Der Mini braucht eine neue Hose?! Oh. Da hab ich doch noch dieses schönen Stoff. Nähen macht also definitiv glücklich.

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4 Gedanken zu “Neu, neu, neu näh ich alle meine Kleider // Neu, neu, neu sind Stoffe die ich mag.

  1. Tanja schreibt:

    Tolle Sachen nähst Du!!!
    Ich habe mir auch vor kurzem eine Nähmaschine zugelegt – aber ich finde einfach kaum Zeit 😦 und ich habe nur eine kleine Maus! Wann nähst Du denn immer?
    Liebe Grüße! Tanja

    • valentinesdiary schreibt:

      Entschuldige für die verspätete Antwort 🙂 Ich nähe wann immer gerade Zeit ist. Ab und an am Wochenende wenn der Mann da ist, wenn die Jungs gerade mal vpr sich hinspielen (selten der Fall) oder aber abends, wenn die Jungs im Bett sind. Geht also von meinem Schlafpensum ab 😉

  2. Tanja schreibt:

    Danke für Deine Antwort! Inzwischen habe ich es tatsächlich geschafft meine ersten Teile (Halstücher) zu nähen 🙂 zweimal machte die Maus rel. langen Mittagsschlaf und jetzt am WE kam ich auch ein wenig dazu, währen d der Mann da war 🙂 macht Spass! Viele Grüße!

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