Der liebste-Mama-Tag

Muttertag. Ein Thema was die Gemüter in meinen Timelines und Offline-Leben erhitzt. Die einen nörgeln, weil man(n) nicht daran gedacht hat und auch von den Kindern nichts kam, die anderen entgegnen, dass man lieber dauerhaft wertgeschätzt werden will und nicht nur an einem Tag.

Und dann gibt es noch solche wie mich. Ich durfte heute früh etwas länger schlafen, wurde anschließend von Küsschen und mit einem „einen schönen liebste-Mama-Tag* meine Mama“ geweckt, um dann im Wohnzimmer einen gedeckten Frühstückstisch vorzufinden und vom großen Kind ganz stolz kleine Geschenke überreicht zu bekommen. Ich bekam eine gebastelte Karte vom Großen und eine bemalte Karte vom Kleinen. Schon alleine diese Aufmerksamkeiten fand ich großartig, doch dann kam der Zwerg noch mit einer kleinen Packung und drin war ein Parfüm für mich vom Herzmann. Mein Mann ist der tollste sag ich euch. – Mit sowas hätte ich nie gerechnet.

Ihr merkt schon – ich liebe Muttertag. Ja, ich mag auch Valentinstag, Männertag, Kindertag, Geburtstag, Ostern, Weihnachten…die ganze Palette. Doch werde ich sonst nicht wertgeschätzt?! Das Totschlagargument ist ja immer: „Wir brauchen keinen besonderen Tag um mich als Mama zu ehren / unsere Liebe zu zelebrieren / der uns vorschreibt wann wir uns was schenken sollen..“ Aber wisst ihr was?! Das brauche ich auch nicht, aber es ist toll das es sowas gibt!

Ich fühle mich eigentlich jeden einzelnen Tag wertgeschätzt. Sei es ein „toll siehst du heute aus“ vom Mann per whats app, wenn ich gerade ein Selfie bei insta hochgeladen habe oder ein „Mama, weißt du wie sehr ich dich liebe?“ vom großen Kind. Genauso oft sagt mein Mann mir, dass ich eine tolle Frau und Mama bin und er bewundert wie ich das so hinbekomme. Der Mann bringt mir auch mal einen Strauß Feldblumen, eine Karte oder mein Lieblingsnaschi mit, wenn er gerade an mich denken musste. Und trotzdem mag ich solche „Kommerztage“. Mir ist es einfach wichtig und das weiß mein Mann und sorgt von daher Jahr für Jahr für kleine Aufmerksamkeiten. Ich erwarte keine teuren Geschenke, aber ich mag es einfach, dass sich jemand Gedanken macht. Das kann ein tolles Frühstück, ein gemaltes Bild oder ein gerahmtes Foto sein. Es geht einfach nur um das: „Hey, heute ist Muttertag und ich hab an dich gedacht.“. Einfach mal eine Aufmerksamkeit über das normale wertschätzen im Alltag hinaus. Denn sind wir doch mal ganz ehrlich, oftmals geht dieses wertschätzen im normalen Trott einfach unter. Da sagt der Mann einem zwischen Geschirrspüler ausräumen und tobenden Kindern einfangen, dass man das toll macht. Natürlich nehme ich sowas für voll und freue mich kurzzeitig. Wenn aber nur Sekunden später ein brüllendes Kleinkind an meinem Hosenbein hängt, weil es der große Bruder mit dem Toben übertrieben hat oder der Große plötzlich beginnt alle Kissen von der Couch zu schmeißen – gefühlt immer 10 Sekunden vor der zu-Bett-geh-Zeit-, dann ist dieser Effekt auch genauso schnell verpufft wie er kam. (Und jetzt sagt mir nicht, dass ihr euch jedes Kompliment eures Mannes abspeichert – dann sind das nämlich definitiv zu wenige).

Deshalb bin ich einfach pro -Muttertag. Und freue mich umso mehr, dass mein Mann mir einen wundervollen Tag bereitet hat, ich heute glücklich und zufrieden ins Bett gehen kann und mir denke: „Hast du ein Glück, dass dein Mann weiß was du willst.“. Denn egal ob Muttertags-Muffel oder Fan, wichtig ist, dass euer Umfeld weiß was ihr mögt und ihr einen tollen Tag hattet.

*Der Muttertag heißt hier übrigens in Anlehnung an ein Kinderbuch beim Großen immer „Liebste-Mama-Tag“. Find ich irgendwie auch schöner, oder nicht?!

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